Deutsch-Grundschule
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Deutsch Standards


Sukzessive scheibe ich hier eine Kurzfassung der Bildungsstandards und Inhaltsfelder des Kerncurriculums Hessen


Die Bildungsstandards Deutsch Grundschule nennen folgende anzustrebende überfachliche Kompetenzen
  • Personale Kompetenz: Fähigkeiten, Einstellungen und Haltungen des Lernenden
  • Sozial-Kompetenz: Fähigkeit und Bereitschaft in sozialen Beziehungen zu leben und diese mitzugestalten.
  • Lernkompetenz: Fähigkeit, sich Anforderungssituationen zu erschließen, zu reflektieren, Probleme zu erkennen und Lösungswege zu entwickeln.
  • Sprachkompetenz: Entwicklung von Sprach-, Lese- und Schreibkompetenz.


Die Kompetenzbereiche des Faches Deutsch
  • Sprechen und Zuhören ( Mündlichkeit)
  • Schreiben ( Schriftlichkeit )
  • Lesen und Rezipieren, Mit Medien umgehen
  • Sprache und Sprachgebrauch untersuchen und reflektieren
  • Inhaltliche Konzepte des Faches Deutsch
  • Form und Gestaltung
  • Verständigung und Auseinandersetzung
  • Norm und Wandel


Inhaltsfelder
  • Rede-und Gesprächsformen
  • Rede- und Gesprächsstrategien
  • Rede- und Gesprächskonventionen
  • Schreibnormen
  • Text- und Medien-Formen
  • Lese- und Rezeptionsstrategien
  • Lesarten und Rezeptionskonventionen
  • Sprachformen und Sprachstrukturen
  • Analys-Verfahren - Wörter, Sätze, Texte
  • Sprachnormen: Wörter, Sätze, Texte


Kompetenzentwicklung in den Jahrgängen 1/2
  • Im Vordergrund Erwerb der Schriftsprache,  Lautprinzip der Schrift, Laute zuordnen
  • Kompetenz im Umgang mit Buchstaben, Wörtern, Texten
  • Über Druckschrift zur Handschrift kommen
  • Einfache Texte formatieren, daran arbeiten
  • Schreiben, um sich auszudrücken
  • Einführung der ersten Rechtschreibregeln
  • Texte erfassen, Texte auswählen

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Deutsch-Pläne Klasse 1-4

Der Jahresplan orientiert sich am Ablauf des Jahres.
Je nach Schuljahresanfang und Anzahl der Schulwochen wird er an das Unterrichtsjahr angepasst.

Schuljahresbeginn

1. Woche  
2. Woche  
3. Woche  
4. Woche  
5. Woche  
6. Woche  
7. Woche  
8. Woche  

Herbstferien

09. Woche  
10. Woche  
11. Woche  
12. Woche  
13. Woche  
14. Woche  
15. Woche  
16. Woche  

Weihnachtsferien

17. Woche  
18. Woche  
19. Woche  
20. Woche  
21. Woche  
22. Woche  
23. Woche  
24. Woche  
25. Woche  
26. Woche  
27. Woche  
28. Woche  
29. Woche  
30. Woche  

Osterferien

31. Woche  
32. Woche  
33. Woche  
34. Woche  
35. Woche  
36. Woche  
37. Woche  
38. Woche  
39. Woche  
40. Woche  

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Übersicht über den Deutsch-Unterricht in der Grundschule
auf der Grundlage der früheren Rahmenplände Hessen

 

Zur ersten Orientierung stelle ich hier die wichtigsten Leitlinien für den Deutschunterricht in der Grundschule zusammen. Als Grundlage dient mir der Rahmenplan Hessen, dessen Elemente weitgehend identisch mit denen der anderen Bundesländer

 

1.0 Aufgaben-Beschreibung

 

1.1 Aufgaben und Ziele des Deutschunterrichts

  1. Gespür und Fähigkeit für situationsgerechtes Sprachverhalten
  2. Sprachliche Verarbeitung von Eindrücken, Erlebnissen und Gefühlen
  3. Freude am Lesen und Schreiben und Sicherheit in der Anwendung
  4. Fähigkeit zur sachbezogenen Kommunikation
  5. Kennenlernen von Literatur und Umgang mit ihr
  6. Einsichten in die Struktur von Sprache und Schrift und grundlegende Fähigkeiten der Rechtschreibung
 

1.2 Fachdidaktische Grundsätze

  • Bis zum Eintritt in die Schule haben Kinder unterschiedliche Sprachfähigkeit entwickelt. Vielfach sind die Spracherfahrungen reduziert und damit zwangsläufig auch die eng an die Sprache gebundene kognitive Entwicklung.
  • Vor diesem Hintergrund gilt es, die mitgebrachte Sprachfähigkeit zu schätzen und zu entwickeln. Dabei ist auf die Anerkennung und Bewertung der individuellen Leistungen  zu achten.
  • Am effektivsten gilt der Erwerb der Sprachfähigkeiten aus authentischen Situationen mit Inhalten aus allen Lebenssituationen die für das Kind Bedeutung haben.
  • Schreiben und Lesen müssen  als besondere Form des Sprachhandelns erfahren werden. Der Erwerb der Schriftsprache geht aus von authentischen Sprachhandlungssituationen aus allen Lebensbereichen.
  • Daneben gibt es Exkurse, also externe Übungen, zu Reflexion, Sicherung, Übertragung, Generalisierung und Automatisierung  mit dem Ziel des Übungsgewinns.
 

2.0 Inhalte

 

2.1 Schreiben und Lesen im Anfangsunterricht

 
  1. Ziel ist die Hinführung zur Schriftkultur. Die außerschulische Schriftumwelt ist einzubeziehen. Der Schriftspracherwerb beginnt lange vor der Einschulung mit praeliteralen Aktivitäten. Wie weit ein Kind fortgeschritten ist, hängt von einer schriftanregenden oder schriftfernen Umgebung ab. Die Erfahrungsdifferenzen können bis zu 4 Jahren betragen. Beim Schulanfang gibt es also keinen gemeinsamen Start. Es geht vielmehr um die Weiterentwicklung der unterschiedlichen Voraussetzungen. 
  2. Für den Erwerb der Schriftsprache ist Sprachbewusstheit notwendig. Vor allem benachteiligte Kinder haben hier einen großen Nachholbearf. Mit Sprachspielen, Reimen, Vorlesen, Schreib-Spielen können die Defizite reduziert werden.  Der Erwerb der Schriftsprache vollzieht sich nicht geradlinig sondern in Sprüngen in individuellem Tempo.  Lesen und Schreiben fördern sich dabei gegenseitig.
  3. Fehler sind beim entdeckenden Lernen unvermeidlich. Sie sind nicht Ausdruck dessen, was Kinder noch nicht können, sondern was sie schon können. Kinder sollen sukzessive lernen, Fehler zu vermeiden.
  4. Ob Kinder Interesse am Lesen und Schreiben haben, hängt davon ab, ob sie Lesen und Schreiben als notwendig und sinnvoll empfinden. Voraussetzung sind authentische Schreib- und Lesesituationen.
  5. Druckschrift wird als Leseschrift vorausgesetzt. Auch Schreiben beginnt mit Druckschrift.
  6. Der Leselehrgang beginnt mit Blockschrift. Kleinbuchstaben kommen dazu.  Die Verwendung der Buchstaben wird freigestellt.
  7. Der Übergang zur Schreibschrift sollte individuell erfolgen.Weil die Vereinfachte Ausgangsschrift der Druckschrift näher als die lateinische Ausgangsschrift steht, sollte ihr Vorrang eingeräumt werden. 
  8. Neben Stiften sollte auch der Computer für Schreibübungen genutzt werden.
  9. Abschließend listet der Rahmenplan eine Vielzahl authentischer Schreib-Lese-Situationen auf.
 

2.2 Handlungsbereich

 

2.21  Erzählen und Geschichten schreiben

  • Von Erlebnissen erzählen
  • Nach Vorgaben erzählen
  • Geschichten erfinden
  • Tagebuch und Briefe schreiben
  • Auf Erzählungen, Geschichten, Briefe reagieren
 

2.22 Sich informieren und sachbezogen verständigen

  • Sich Informationen beschaffen
  • Informationen auswerten
  • Informationen weitergeben und veröffentlichen
  • Sich auseinandersetzen
 

2.2.3  Lesen und mit Literatur umgehen

  • Auf Bücher neugierig werden
  • Sich mit Büchern versorgen
  • Lesen. vorlesen, vortragen
  • Literatur kreativ gestalten
 

2.2.4  Sprache untersuchen und richtig schreiben

  • Sprache als vereinbarte Zeichen kennenlernen
  • Über die Wirkung der Sprache nachdenken
  • In der Sprache eine Systematik entdecken
  • Systematische Aspekte für das Verfassen von Texten nutzbar machen